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World- Games- Sieger 2017 : DEUTSCHLAND

Jugend- Europameister 2017: DEUTSCHLAND

(mit Kai Mörbe- SV Kubschütz)

 

   

SSV_Heidenau_SDM_FF2017_M45

Am vergangenen Wochenende sicherte sich das Herrenfaustballteam des SSV Heidenau M45+ An die Süddeutsche Meisterschaft vor dem amtierenden Deutschen Feldmeister vom MTV Rosenheim und dem TV Ochsenbach und fährt nun als Mitfavorit zur Deutschen Meisterschaft vom 16./17. September 2017 nach Waghäusel-Wiesental.
Nach der Deutschen Hallenmeisterschaft im April dieses Jahres war der SSV diesmal Gastgeber für die besten süddeutschen Teams aus Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen.
Im ersten Durchgang standen sich die bayerischen Vertreter vom MTV Rosenheim und dem TV Schweinfurt-Oberndorf (11:9 / 11:8) sowie dem TV Ochsenbach (Württemberg) und der SG Greiz-Kurtschau  aus Thüringen (11:8 / 11:6) gegenüber.
In Runde zwei griff dann der Gastgeber aus Heidenau in die Meisterrunde ein. Nach einer über weite Strecken enttäuschend verlaufenen und durch viele verletzte Spieler geprägten Oberliga-Punktspielrunde ging man als klarer Außenseiter ins Duell mit dem amtierenden und in Bestbesetzung antretenden Gast aus Rosenheim. Überraschend dominierte der Gastgeber vom ersten Ballwechsel an Satz eins nach Belieben (11:6). Waren anfangs die vielen Zuschauer noch verwundert, konnte auch Rosenheims Hauptangreifer Armin Held und die aus dem 1. Männerteam eingesetzten Thomas Schenk und Christian Weiss keine Akzente gegen eine wie im Rausch spielende Heidenauer Fünf im zweiten Satz setzen (11:7).
Für die dritte Runde stand mit der SG Greiz-Kurtschau der Kontrahent für das Heimteam schon fest. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hatten die Thüringer keine Chance und beide Sätze wurden deutlich mit 11:5 und 11:2 gewonnen. Im Parallelspiel setzte sich der TV Ochsenbach nur mit viel Mühe gegen den TV Oberdorf durch (11:9 / 11:9).
Nach dem Sieg des MTV Rosenheim gegen den TV Ochsenbach (11:8 / 14:12) musste für das Team um Spielführer Torsten Martin nun noch mindestens ein Sieg her, um sich die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft zu sichern. Der TV Oberndorf – langjähriger Gegner in der 2. Bundesliga – machte es der Heimmannschaft anfangs sehr schwer. Erst gegen Mitte der beiden Sätze (5:5) konnte Heidenau zu seinem gewohnten Spiel aus einer sicheren Abwehr (Dirk Hocher, Torsten Stimper) über präzise Zuspiele (Holger Martin) bis hin zu sehenswerten Angriffszügen (Andreas Beer, Uwe Jänichen) übergehen. So konnten beide Sätze (11:7 / 11:7) und somit der wichtige dritte Sieg eingefahren werden.
Mit dem dritten Sieg des MTV Rosenheim gegen Greiz (11:9 / 11:8) sicherten sich die Bayern vorzeitig das Ticket für die Deutschen Meisterschaft. 
Der letzte Durchgang sollte mit Abstand der spannendste werden, ging es doch für den TV Ochsenbach (bis dahin eine Niederlage) und den verlustpunktfreien SSV Heidenau um den Süddeutschen Meistertitel. 
Im Duell der Angabenspieler zwischen Axel Schäffer und Uwe Jänichen schenkten sich beide nichts. Immer wieder wurden die jeweiligen Hintermannschaften durch platzierte Angaben unter Druck gesetzt. Waren es im ersten Satz die Heidenauer, die sich schneller einstellen konnten (11:9), ging der zweite Satz an den TVO (9:11). Erst im finalen Durchgang steigerte sich der Gastgeber noch einmal deutlich. So war es schließlich Andreas Beer, der die letzten Punkte zum viel umjubelten Sieg vollendete (11:6).
In der Altersklasse in 2017 ungeschlagen reist nun der SSV Heidenau als amtierender Süddeutscher Meister zur Deutschen Meisterschaft nach Waghäusel-Wiesental. Dass dies ein gutes Omen sein kann, bewies in 2016 der MTV Rosenheim, welcher sich in 2016 zum Meister der Männer M45+ kürte. In der Vorrunde werden wieder der TV Ochsenbach (3. der Süddeutschen) und sicherlich der TV Moslesfehn oder der Leichlinger TV Vorrundengegner der Randdresdner. Dann heißt es auf ein Neues: „Nach der Meisterschaft ist vor der Meisterschaft.“
Für den SSV Heidenau spielten Torsten Martin, Uwe Jänichen, Andreas Beer, Holger Martin, Torsten Stimper, Dirk Hocher, Harald Kaiser und Jörg Fritzsche. 
 
Bericht: Dirk Hocher
 
 
   
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