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World- Games- Sieger 2017 : DEUTSCHLAND

Jugend- Europameister 2017: DEUTSCHLAND

(mit Kai Mörbe- SV Kubschütz)

 

   

heidenau-m35Das Männer 35 - Team des Heidenauer SV hatte sich als Süddeutscher Vizemeister für den absoluten Saisonhöhepunkt, die Deutsche Meisterschaft, qualifiziert.

Im württembergischen Schwieberdingen war in der Vorrundengruppe B der  Gastgeber auch gleich der Auftaktgegner für den HSV. Ein Sieg war eigentlich Pflicht, da wesentlich größere Namen noch auf Heidenau warteten, und  der Platz drei die Zielvorgabe war.

Nach kurzen  Unsicherheiten fand der HSV zu seinem Spiel und siegte mit 2:0 (11:7/11:6). Ein härterer Brocken war im zweiten Spiel der VfK Berlin, gegen den man noch nie gewonnen hatte. Der erste Satz verlief ausgeglichen, keiner konnte sich absetzen. Letztlich saßen die Angriffe der Hauptstädter besser und der Sieg ging mit 12:10 nach Berlin. Heidenau konnte auch im zweiten Satz nicht konsequent gegenhalten und verlor mit 7:11.

Nach einer zweistündigen Pause, in der die Gruppe A ihre Spiele fortsetzte, hieß der nächste Gegner TV Westfalia Hamm, kein geringerer als der
Deutsche Meister von 2010. Der HSV war durch die Berlin-Niederlage schon im Zugzwang und spielte respektlos auf. Das sollte mit einem 11:8- Sieg im ersten Satz belohnt werden. In Runde zwei traf dann der langjährige Angreifer der Nationalmannschaft, Niels Pannewig, wesentlich besser und schärfer für Hamm, so dass Heidenau zwar mit einer 5:11- Niederlage, aber einem 1:1 Unentschieden ganz zufrieden sein konnte. Ein Sieg im Abschlussspiel gegen den Meister von 2009, den FFW Offenburg, hätte Heidenau vorzeitig das Ziel erreichen lassen. Die Badener hatten bis dahin erst einen Punkt auf dem Konto und konnten nicht an alte Bestzeiten anknüpfen. Heidenau nutzte dies sofort und gewann 11:8. Unerklärlich brach der HSV dann im zweiten Satz völlig ein, was wiederum Offenburg einen 11:3- Sieg brachte.

Nun hieß es abwarten, da Offenburg noch gegen Schwieberdingen spielen musste und aus eigener Kraft an Heidenau vorbeiziehen konnte. Als der
Gastgeber dann den ersten Satz mit 11:9 gewann, war alles klar und der HSV jubelte. Platz drei war erreicht und dieser berechtigte zum Überkreuz-
spiel gegen den Zweiten der Staffel A, den TV Eibach 03.

Dieser war Heidenau natürlich bestens bekannt, da man sich regelmäßig zur Süddeutschen Meisterschaft traf. Im Februar siegte Heidenau noch mit 2:0 im Halbfinale gegen die Nürnberger Vorstädter, welche sich dann aber als Dritter noch für die DM qualifiziert hatten. Der HSV begann wieder stark und versenkte einen Angriff nach dem anderen im Eibacher Feld und siegte 11:6. Die Freude hielt nur kurz an, denn im zweiten Satz hatte sich Exweltmeister Martin Becker warmgeschossen und traf praktisch jeden Ball optimal. Obwohl sich Heidenau tapfer wehrte, war die 8:11- Niederlage nicht zu vermeiden. So kam es zum Entscheidungssatz um den Einzug ins Halbfinale. Auch hier zeigte der Eibacher Angreifer seine Klasse und ließ Heidenau eigentlich keine echte Siegchance. Mit 11:5 gewannen die Franken diesen Satz und zerstörten die Heidenauer Medaillenträume.

Somit kam es im Spiel um Platz fünf zum erneuten Aufeinandertreffen mit Berlin, was sein Qualispiel gegen den NLV Vaihingen auch mit 1:2 verloren hatte.

Wieder konnte der HSV den Berlinfluch nicht besiegen und verlor mit 0:2 (4:11/8:11). Der Heidenauer SV landete also auf Platz sechs, was angesichts der starken Gegnerschaft hoch anzurechnen ist. Deutscher Meister wurde der TV Eibach 03, der den NLV Vaihingen mit 2:0 besiegte.

Eingesetzte Spieler HSV: Uwe Jänichen, Heiko Fischer, Dirk Hocher, Thomas Kühne, Marcel Bock, Holger Martin, Mike Braune.

Betreuer/Mannschaftsleiter: Bernd Martin, Torsten Martin, Frank Lange

   
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