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World- Games- Sieger 2017 : DEUTSCHLAND

Jugend- Europameister 2017: DEUTSCHLAND

(mit Kai Mörbe- SV Kubschütz)

 

   

sdm__m35_2011-02-20-hsvAls Sächsischer Meister der Männer 35+ fuhren die Heidenauer am Wochenende ins 560 Kilometer entfernte bayrische Rosenheim. Aufgrund des kurzfristig geänderten Spielmodus wurden die Spiele nur am Sonntag ausgetragen. In einer Vierergruppe mussten sich die Sachsen mit dem NLV Vaihingen, dem TSV Calw und dem TV Nürnberg Eibach auseinander setzen. Schon im Eröffnungsspiel setzte sich der haushohe Favorit Vaihingen um Schlagmann Markus Löwe mit 2:0 Sätzen gegen Calw durch. Der HSV trat anschließend gegen die Bayern vom TV Eibach an.

 


In diesem Match ging es sprichwörtlich schon um alles, denn wollte man das Mindestziel von Vorrundenplatz zwei erfüllen, musste zumindest ein Unentschieden her. Als mehrmaliger Deutscher Meister spielten die Welt- und Europameister Martin Becker und W.Weghorn in den Reihen der Eibacher. Nach ausgeglichenem Verlauf  gewann der HSV den 1. Satz mit 11:7. Der 2. Satz ging mit 9:11 an die Randnürnberger. Im zweiten Spiel hieß der Gegner TSV Calw. Als Favorit ins Spiel gehend verlor man den ersten Satz nach schwachem Beginn mit 9:11 Punkten. Hochkonzentriert steigerten sich die Heidenauer im 2. Satz und überrollten die Württemberger mit 11:4. Aufgrund der Ergebnisse des Spieltages (Vaihingen - Eibach 14:12, 9:11, Eibach – Calw 11:9, 8:11) stand ein echtes Gruppenendspiel gegen den NLV Vaihingen an. Würde der HSV verlieren, hätte man als Gruppenvierter bereits in der Vorrunde die Koffer packen können. Angeführt vom starken Angriff um Uwe Jänichen und Marcel Bock konnte sich die Hintermannschaft noch einmal steigern und hielt den Angriffen der Württemberger stand. Unerwartet, aber völlig verdient setzte sich der HSV mit 12:10 und 11:7 gegen den ehemaligen Erstligisten durch und sicherte sich als Gruppenerster den direkten Einzug ins Halbfinale. Vaihingen und Eibach qualifizierten sich für die Überkreuzspiele. In Gruppe B setzte sich erwartungsgemäß der TSV Ochsenbach als Erster, sowie der MTV Rosenheim und der TuS Aschaffenburg Damm als Zweiter und Dritter durch.

Im ersten Überkreuzspiel gewann Eibach mit 2:1 Sätzen gegen Rosenheim und traf damit erneut im Halbfinale auf den HSV. Das zweite Qualifikationsspiel für das Halbfinale ging ungefährdet an den NLV Vaihingen mit 2:0 Sätzen gegen TuS Damm. Im ersten Halbfinale wollten nun die Heidenauer beweisen, dass sie im Spiel der Großen mithalten können. An Hochklassigkeit und Spannung hielt das Spiel alles, was sich die Zuschauer im weiten Rund vorstellten. Von Anfang an führte die Fünf um Spielführer Dirk Hocher. Lag man zwischenzeitlich schon mit 3 Bällen vorn, kamen auf einmal wieder die Angaben von Martin Becker und es stand 6:6. Aber gerade in dieser Phase stand die Abwehr mit Heiko Fischer und Thomas Kühne und drehte das Spiel wieder zugunsten des HSV. Mit einem direkten Angabepunkt gewann der HSV den 1. Satz mit 11:7. Von der Spitze weg hielt der Angriff dem Druck des TV Eibach im 2. Satz bis zum 10:6 stand. In dieser Phase verletzte sich Uwe Jänichen und musste durch Mike Braune ersetzt werden. Durch ungebrochenen Kampf führte Hauptangreifer Marcel Bock die Sachsen zum umjubelten Sieg und damit ins Finale, welches die direkte Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Schwieberdingen bedeutete. Im zweiten Halbfinale setzte sich der NLV Vaihingen gegen den Vierten der vorjährigen Deutschen Meisterschaft, dem TV Ochsenbach mit 2:1 Sätzen (15:13; 10:12, 11:7) durch. Das Spiel um Platz drei gewann der TV Eibach mit 2:0 Sätzen gegen Ochsenbach und erwarb ebenso das Startrecht zur Deutschen Meisterschaft, wie die Finalisten aus Vaihingen und Heidenau. Im Endspiel wollten die Vaihinger ihre Vorrundenniederlage wettmachen und zogen schnell auf  7:2 im 1. Satz davon. Wer dachte, dass ohne den verletzten Uwe Jänichen sich die Heidenauer Fünf aufgab, sah sich getäuscht. Noch einmal wurden alle Kräfte mobilisiert und beim Stand von 9:9 war der Ausgleich geschafft. Von da an führte nur noch der HSV und siegte mit 12:10. Im 2. Satz war der Kräfteverschleiß jedoch zu stark und so verschenkte man den Satz mit 3:11 an die Württemberger. Im Finaldurchgang lief der HSV ständig einem 2 Punkte Rückstand hinterher und verlor am Ende mit 8:11 und damit 1:2 nach Sätzen. Der Schmerz über die Finalniederlage währte nur kurz. Als der 2. Platz und damit die Qualifikation durch den Hallensprecher bekannt gegeben wurde, kannte der Jubel keine Grenzen. Nun heißt es auf ein Neues. Deutsche Meisterschaft, wir kommen.

 

(zum Einsatz kamen: Marcel Bock, Uwe Jänichen, Mike Braune, Heiko Fischer, Thomas Kühne, Dirk Hocher, Betreuer Frank Lange)

   
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