2020020508391102Am vergangenen Samstag fand in Bautzen Endrunde der Landesmeisterschaft der Männer und Frauen (Final Four) statt. Für diese Endrunde hatten sich jeweils die besten vier Mannschaften der Frauen und Männer der Oberligaspielrunde qualifiziert.

Während bei den Frauen bereits feststand, dass es einen neuen Sachsenmeister geben würde, da der FSV Hirschfelde als Fünfter  der Oberliga Spielrunde nicht für das Final Four qualifiziert war, war mit dem SSV Heidenau 2 eine Mannschaft des Titelverteidigers am Start.

2020020508392503Im Halbfinale der Frauen gab es knappe und interessante Spiele zu sehen, große Überraschungen blieben jedoch aus. Im ersten Halbfinale bezwang der FV Glauchau Rothenbach den SV Kubschütz mit 2:1 (8:11, 11:6, 11:6). Im zweiten Halbfinale entwickelte der SV Energie Görlitz etwas mehr Angriffsdruck als der ESV Dresden und gewann mit 2:0 (11:7, 11:8).

Im Spiel um die Bronzemedaille standen sich mit dem SV Kubschütz und dem ESV Dresden 2 stark kämpfende Mannschaften gegenüber. Letztlich setzte sich das etwas eingespieltere Team des SV Kubschütz knapp mit 2:0 (11:7, 11:9) durch.

2020020508392601Im Finale bot der FV Glauchau Rothenbach dem leicht favorisierten SV Energie Görlitz im ersten Satz lange Zeit Paroli Punkt erst in der Schlussphase gelang es den Neissestädterinnen sich etwas abzusetzen und den Satz mit 11:8 für sich zu entscheiden. Im zweiten Satz erhöhte der FV Glauchau das Risiko, im Angriffsspiel unterliefen einige knappe Fehler. Der SV Energie Görlitz setzte sich schnell ab und holte sich mit einem 11:4 Satzgewinn den Titel.

Bei den Männern wurden in den beiden Halbfinale spielen und im Finale drei Gewinnsätze gespielt. Im ersten Halbfinale zwischen dem SV Kubschütz I und dem SSV Heidenau II verlief die Partie zunächst ausgeglichen. Heidenau gewann den ersten Satz mit 11:9,  Kubschütz glich mit einem 12:10 aus. Im weiteren Verlaufe der Party übernahm der SSV Heidenau zunehmend das Zepter, was auf die bessere Zuspielqualität zurückzuführen war. Heidenau sicherte sich mit einem 11:6 und 11:9 den Finaleinzug.

2020020508391100Im zweiten Halbfinale standen sich der Oberligaerste Langebrücker BSV und der SV Kubschütz II gegenüber, der erst auf den letzten Drücker und nur aufgrund der besseren Balldifferenz gegenüber Heidenau I den Sprung ins Final Four geschafft hatte. Der erste Satz verlief ausgeglichen, es waren keine Vorteile für eine Mannschaft zu erkennen. In der Schlussphase hatte der SV Kubschütz das etwas glücklichere Händchen und gewann den ersten Satz 11:9. Etwas überraschend zeigte der Favorit aus Langebrück Nerven , es unterliefen unnötige Fehler bei der Angabe und dem Rückschlag. Randbautzener nutzten die sich bietende Gelegenheit und fuhren mit einem 11:8 und 11:6 den 3:0-Sieg ein.

Das Spiel um den dritten Platz zwischen dem SV Kubschütz I und dem Langebrücker BSV dominierte zunächst die Mannschaft aus Kubschütz. Nach einigen Abstimmungsfehlern auf Langebrücker Seite gewann der SV Kubschütz den 1.Satz 11:7. Im zweiten Satz stellte Langebrück um, Tim Jentsch übernahm jetzt den Part des Hauptangreifers. Nach einigen Spielzügen zeigte die Umstellung Wirkung, die Fehlerquote auf Langebrücker Seite wurde geringer, die Wirkung im Angriff größer. Der Langebrücker BSV drehte das Spiel und holte sich mit einem 11:9 und 11:5 die Bronzemedaille.

2020020508391201Im Finale standen sich dann der SSV Heidenau II und der SV Kubschütz II gegenüber. Die Heidenauer mussten aus familiären Gründen auf ihren etatmäßigen Hauptangreifer Uwe Jänichen verzichten, dafür kam nach einer fast dreimonatigen Verletzungspause erstmals in dieser Saison Sascha Krause zum Einsatz. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, die Partie war zunächst ausgeglichen. In der Schlussphase des ersten Satz agierte das junge Kubschützer Team etwas glücklicher und zog von 8:8 zum 11:8- Satzgewinn davon. In der Folge steigerten sich Routiniers aus Heidenau deutlich. Insbesondere die Abwehre glänze mit starken Paraden auf der Grund- und Seitenlinie. Mit einem 11:6 und 11:7 holte sich Heidenau die 2:1- Satzführung und schien bereits auf der Siegerstraße. Nach einer Auszeit Mitte des 4.Satzes änderte Kubschütz seine Taktik und spielte jetzt immer kurz geschlagene Bälle. So gelang es den Randbautzenern den 4:6- Rückstand zum 7:7 auszugleichen und dann den Satz mit 11:8 für sich zu entscheiden. Im Entscheidungssatz rüttelte eine Auszeit beim stand von 0:3 die Kubschützer wach. Jetzt übernahmen die Yongster das Zepter des Spiels und gingen beim Stand von 5:4 erstmals in Führung. Bis zum 7:7 war der Satz weiter ausgeglichen, dann gab es für die Grün- Weißen kein halten mehr. Mit einem 11:7 sicherte sich der SVK erstmals nach 4 Heidenauer Titelgewinnen in der Halle in Folge Gold.

Frauen Männer
1.SV Energie Görlitz 1.SV Kubschütz II               
2.FV 1925 Glauchau- Rothenbach 2.SSV Heidenau II
3.SV Kubschütz 3.Langebrücker BSV
4.ESV Dresden 4.SV Kubschütz I

 

 

 

 

   

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